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FOTO Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark bietet Bürgerinnen und Bürgern interessante kunstgeschichtliche Vorträge rund um die märkische Kultur- und Denkmalslandschaft an. Im neuen Jahr wird die Vortragsreihe fortgesetzt.

 

 

 

 

Wir laden Sie recht herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Mo. 6. März 2017 um 18:00 Uhr: Europasaal
Mosse Palais, Voßstraße 22, 10117 Berlin

Die Historikerin Dr. Sylvia Rogge-Gau referiert über den Schriftsteller, Theaterkritiker und Mitbegründer des Jüdischen Kulturbundes in Berlin Julius Bab (1880-1955).

Als Reaktion auf die durch nationalsozialistische Politik erzwungene Ausgrenzung der jüdischen Künstler aus dem Kulturleben entstand 1933 in Berlin der Kulturbund Deutscher Juden. Zu den federführenden Mitgliedern des Kulturbundes, der im Oktober 1933 sein Theater-, Opern-, Konzert- und Vortragsprogramm aufnahm, gehörte der Theaterkritiker, Dramaturg und Schriftsteller Julius Bab. Sein wesentliches Motiv zur Mitarbeit war die nach der Ausgrenzung schockartig erlebte Infragestellung seiner Identität als Deutscher und Jude. Bab wußte, daß der Kulturbund, der sich ab April 1935 Jüdischer Kulturbund e. V. nennen mußte, zwar die Möglichkeit zur Partizipation am kulturellen Leben bot, aber gleichzeitig den Weg in die Isolation wies. Dennoch entschied sich Bab für eine engagierte Teilnahme an dieser Institution, der er bis zu seiner Emigration im Februar 1939 als Dramaturg, Leiter der Abteilung Vortrag und verantwortlicher Redakteur der „Monatsblätter“ angehörte. Am Beispiel von Julius Bab, eines prononcierten Vertreters der deutsch-jüdischen Kulturtradition, zeichnet die Studie die Identitätsproblematik des deutsch-jüdischen intellektuellen Bürgertums nach. (Quelle: Sylvia Rogge-Gau, Die doppelte Wurzel des Daseins: Julius Bab und der Jüdische Kulturbund, Metropol Verlag: Berlin 1999).

 

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich zu dem Vortrag telefonisch oder schriftlich per Post, Fax oder E-Mail an.
Gäste sind stets willkommen.

Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark
in der Deutschen Gesellschaft e. V.
Voßstr. 22
10117 Berlin
Tel.: 030 88 412 266/-88412 141
Fax: 030 88 412 223
E-Mail:

 

Kostenbeitrag für den Vortrag:
5,00 Euro an der Abendkasse

 
 
 

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