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Erzählwerkstatt 2012-13

„Es schläft ein Lied in allen Dingen“

 

Die älteste soziale und kulturbildende Kommunikationsform der Menschheit ist das Erzählen. Es entspricht dem menschlichen Bedürfnis, Erfahrungen zu teilen und an künftige Generationen weiterzugeben, es befördert das Erinnern, regt die Fantasie an, macht den Menschen kreativ und drückt sein Streben nach Lebenssinn aus. Generationenübergreifend vermittelt es kulturelle Vielfalt, Toleranz und demokratisches Denken. Die Erzähltradition erstreckt sich über die ganze Welt – sie ist im wahrsten Sinne des Wortes global, aber gleichermaßen Trägerin von Merkmalen und Besonderheiten der einzelnen Kulturen und bringt deren Werte in Form von Mythen, Legenden, Fabeln, Märchen, Erzählungen zum Ausdruck.Seit ungefähr 20 Jahren erlebt das mündliche Erzählen in der westlichen Welt einen neuen Aufschwung. Überall werden Erzählfestivals, -symposien und -kongresse veranstaltet. In Ost- und Südosteuropa jedoch sieht die Lage anders aus: Es gibt dort zwar eine reiche Erzähltradition, aber kein Plattform, die ihr speziell gewidmet ist. Damit diese Tradition nicht vollends verloren geht, unterstützen wir sie seit 2010 mit unserem Erzählprojekt.

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erzhlprojekt 3Ein Erzählerteam, bestehend aus zwei Berufserzählern von der Erzählakademie München, hat - wie in den Jahren 2010/11 - 2012 fünf Länder bereist und Erzählabende, Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein abschließendes Erzählfestival veranstaltet. Auch in Schulen, Kindertagesstätten, Sozialeinrichtungen für Jugendliche, Waisenhäuser, Bibliotheken sowie sonstigen Einrichtungen haben die Berufserzähler ihre Kunst präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit die Unmittelbarkeit des Erzählens nahegebracht und erlebbar gemacht.

 

 

 

Schirmherr des Projekts: Adolf Muschg

 

Stationen:

  • Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaft in Polen, Oppeln/Opole (Polen): 15. - 21. Oktober 2012;
  • Gemeinschaft der deutschen und österreichischen Minderheitorganisation in Kroatien, Essegg/Osijek (Kroatien): 22. - 28. Oktober 2012;
  • Universität Babes Bolyai, Stiftungsprofessur für deutsche Literatur in Südosteuropa Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien): 19. - 25. November 2012;
  • Karpatendeutsches Verein/Haus der Begegnung, Pressburg/Bratislava und Kosice/Kaschau(Slowakei): 3. - 9. Dezember 2012;
  • Nikolaus Lenau Haus in Fünfkirchen/Pécs (Ungarn):  21. - 27. Januar 2013.

 

Kurzbiografie der Erzähler:

Dr. phil. Norbert J. Kober MBA, geb. 1969, Studium der Medienpädagogik, Promotion an der philosophischen Fakultät Augsburg, Gründer des Vereins Goldmund, künstlerischer Leiter der Goldmund-Erzählakademie, Geschäftsführer der Stiftung Erzählen, Dozent für Narrative Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Helga Gruschka, geb. 1934, Autorin („Die Geschichtenerfinder-Werkstatt“, „Erstes Erzählen mit Krippenkindern“, „Mein Kamishibai. Das Praxisbuch zum Erzähltheater“), Community Storyteller, Goldmund-Erzählerin und Geschichtenbaumeisterin, ausgebildet in der Goldmund- Erzählakademie.

Karin Wedra M.A., geb. 1976, Märchenerzählerin, Studium der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Zusatzstudium der Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie München, Leitungsmitglied des Instituts für Märchenpädagogik, ausgebildet in der Märchenschule RosenRot.

Marlis Kramer, geb. 1949, Erzieherin, Organisation der Goldmund-Erzählseminarreisen, Ausbildung zur Geschichtenerzählerin durch die Goldmund-Erzählakademie,  Märchen- und Geschichtenerzählerin.

Heide Cappel, 1963 in Landau, Erzählkünstlerin, Intensivstudium „Malerei“ an der EuropäischenKunstakademie in Trier, Ausbildung zur Spiel-Tanz und Märchenpädagogin in Speyer, Lebenshilfe; Ausbildung zur Erzählkünstlerin an der Erzählakademie Goldmund.

Addie Kaessens, Erzählkünstlerin, Ausbildung bei der Goldmund- Erzählakademie, Englischlehrerin, „Music Woman”,  In Norwegen geboren, in Nigeria, Sambia und Südafrika aufgewachsen, über Österreich nach Deutschland gekommen.

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Ingeborg Szöllösi
Tel.: +49 (0)30 88412 252
E-Mail:

 

Förderer & Partner:
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

 
 
 

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