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Diskussionsreihe 2014

Geist & Macht: Künstler und die Friedliche Revolution 1989/90

 

25 Jahre nach dem Umbruch 1989 realisierte die Deutsche Gesellschaft e. V. gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Projekt „Geist & Macht – Künstler und die Friedliche Revolution“. In drei Veranstaltungen, anlässlich historischer Ereignisse und mit namhaften Zeitzeugen, wurde die Politisierung von Kunst vor, während und nach dem Herbst 1989 thematisiert.

 

1.Veranstaltung: „Wir treten aus unseren Rollen heraus – Der Umbruch von ´89 in Kunst und Gesellschaft“

Ort:
Staatschauspiel, Dresden

Zeit:
6. Oktober 2014

Das Staatsschauspiel Dresden spielte im Herbst ´89 eine bedeutende Rolle. Nach einer Vorstellung am 6. Oktober 1989 traten Kolleginnen und Kollegen des Staatsschauspiels auf die Bühne und bezogen mit der Resolution: „Wir treten aus unseren Rollen heraus“ klar Position. Über dieses Ereignis sprachen Wolfgang Engel, Prof. Dr. Jens Reich, Frank Richter, Hasko Weber und Tobias Wellemeyer, modieriert von Jürgen Engert. Die Veranstaltung war Programmpunkt der Themenwoche: „Eine Woche im Oktober – 25 Jahre Friedliche Revolution“ des Staatsschauspiels Dresden.

 

2. Veranstaltung: „Die unabhängige Literaturszene der DDR“

Ort:
Literaturwerkstatt, Berlin

Zeit:
15. Oktober 2014

Im Fokus des 2. Podiumsgesprächs stand die subkulturelle literarische Szene der DDR. Viele Autoren, die faktisch vom offiziellen Literaturbetrieb der DDR ausgeschlossen waren, schufen eigene Infrastrukturen. Ab den 1970er Jahren wurden neue Texte in Wohnungen oder bei Ausstellungseröffnungen vorgestellt und politisch-literarisch diskutiert. Zu solchen Anlässen, beispielsweise bei Wohnungslesungen bei Gerd Poppe und bei Ekkehard Maaß, fanden Schriftsteller, Maler, Fotografen und andere Künstler zusammen und tauschten sich aus. Dabei standen nicht nur Literatur und Kunst im Mittelpunkt, die Treffen waren zugleich auch immer hoch politisch. Dieses Spannungsfeld stand im Mittelpunkt des Gesprächs in der Literaturwerkstatt. Moderiert von Salli Sallmann sprachen Dr. Peter Böthig, Gerd Poppe und Ekkehard Maaß über die Schnittmengen von Kunst und Politik, gaben Auskunft über Literatur, Autoren und die Bedingungen der künstlerischen Arbeit und diskutierten mit dem Publikum auch über die Frage des Umgangs mit dem literarischen-politischen Erbe.

 

3. Veranstaltung: „Wider den Schlaf der Vernunft – Die DDR-Schriftsteller in der Friedlichen Revolution“

Ort:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin

Zeit:
27. Oktober 2014

Der Literatur kam in der DDR eine besondere Bedeutung zu: Sie fungierte als Ersatzöffentlichkeit und bildete eine politisch-literarische Parallelrealität: Viele Autoren schrieben im Grenzbereich des Sagbaren, rieben sich auf im Widerspruch von kritischer Haltung und den Bedingungen des offiziellen Literaturbetriebes. Die Leser verstanden es, zwischen und hinter den Zeilen zu lesen. Als Protagonisten des Umbruchs bezogen viele Schriftsteller und andere Künstler während des Herbstes 1989 öffentlich Stellung, so z.B. bei der Veranstaltung: „Wider den Schlaf der Vernunft“ in der Erlöserkirche in Ost-Berlin am 28. Oktober 1989. Ausgehend von diesem Ereignis sprachen 25 Jahre später Elke Erb, Prof. Dr. Wolfgang Emmerich, Christoph Hein und Joachim Walther in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über die damaligen Ereignisse, moderiert von Andreas Montag.

 

 

Ansprechpartner:
Alesch Mühlbauer
Leiter der Abteilung Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 204
» E-Mail schreiben

 

Förderer & Partner:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 
 
 

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