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Lesung und Diskussion

Der diskrete Charme der Bürokratie - Gute Nachrichten aus Europa

 

2017 eu der diskrete charme.png„Europa hat die Krise – Europa muss auf die Couch. Zu einer guten Therapie gehört, sich die eigenen Stärken in Erinnerung zu rufen. Das macht gelassener und schärft den Blick fürs Wesentliche. Wir haben Europa viel zu verdanken: Freiheit, positive Utopien, grenzenloses Reisen. Andre Wilkens erzählt die Geschichten dazu. Nicht abstrakt, sondern selbst erlebt. Es geht um Fußball, Musik, Architektur und vieles mehr – selbst Habermas und Angelina Jolie kommen zu Wort. Denn Europa muss neu erzählt werden, besser, spannender, moderner, persönlicher, im Guten wie im Bösen, mit Höhen und Tiefen. Mit all den Zutaten eben, die gute Storys auszeichnen.“ (Zitat aus dem Klappentext)


Andre Wilkens, Gründungsmitglied des European Council for Foreign Relations und Mitbegründer der Initiative „Die offene Gesellschaft“, stellte Auszüge seines Buches vor und diskutierte mit Sebastian Rösner, Leiter der Abteilung EU & Europa der Deutschen Gesellschaft e. V., warum wir in der EU mit mehr Optimismus nach vorn blicken müssen.

Andre Wilkens ist in Ostberlin aufgewachsen. Wilkens Weg nach Europe startete 1991 mit einem Praktikum bei der Europäischen Kommission. Er hat viele Jahre in Brüssel, London, Turin und Genf gelebt und für die EU und die UNO gearbeitet. Er ist Initiator und Gründungsmitglied des European Council for Foreign Relations und geschäftsführender Vorstand sowie Mitbegründerder Initiative „Die offene Gesellschaft“.

Er beschreibt in seinem Buch „Der Diskrete Charme der Bürokratie – Gute Nachrichten aus Europa“ ein optimistisches Bild der EU. Er erzählte seine persönliche Geschichte Europas. Europa habe viele Fehler gemacht, während der Griechenland-Krise beispielsweise, aber auch viel erreicht, so Andre Wilkens, und das müsse man auch mal feiern. Er betonte die wichtige Rolle der Bürokaten und schlug sogar einen Nobelpreis für den besten Bürokraten der EU vor. Ein schönes Bild: Wilkens stellte sich vor, wie Europa auf der Couch von Sigmund Freud liegt und von seiner Identitätskrise erzählt. Es gehe darum, Selbstvertrauen in die EU zu schaffen. Laut Andre Wilkens sei nicht nur die politische Ebene wichtig, sondern auch die Bereiche Kultur, Geschichte, Helden und sogar Kaffee. Eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum schloss sich an.

 

Ort:
Europäisches Informationszentrum Berlin
Voßstraße 22, 10117 Berlin

Zeit:
8. Mai 2017, 18:30 Uhr

 

Ansprechpartner:
Europäisches Informationszentrum Jean Monnet Berlin
- Europe Direct Network -
Voßstraße 22
10117 Berlin
Tel.: 030 88412 211
E-Mail:

 
 
 

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