Workshops mit Zeitzeugengespräch
Zwischen Wahlschein und Scheinwahl
![]() |
Nicht wenige Diktaturen bedienen sich scheindemokratischer Elemente zur Legitimation ihrer Herrschaft. Wahlen werden inszeniert, es existieren Parlamente und es herrscht eine vordergründige Parteienvielfalt, um den Anschein einer demokratischen Regierungsführung zu erwecken. Mit diesen „demokratischen Werkzeugen“ versuchen Diktaturen, ihre Herrschaft zu legitimieren und internationale Anerkennung zu erhalten. In der Verfassungswirklichkeit besitzen die Institutionen allerdings oft wenig oder keine Macht. Umso wichtiger erscheint es daher, zu verstehen und einordnen zu können, warum Diktaturen und autoritäre Regime bemüht sind, sich möglichst demokratisch zu präsentieren.
Die bundesweiten, interaktiven Workshops mit anschließenden Zeitzeugengespräch klärten am historischen Beispiel DDR über das Wirken von Diktaturen und scheindemokratischen Elementen auf. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Selbstdarstellung der DDR als „Musterdemokratie“, insbesondere im Vergleich zur Bundesrepublik.
Eine Gruppenarbeit ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit den zentralen scheindemokratischen Elementen der DDR:
• Wahlen und Wahlsystem
• Sozialistische Einheitspartei Deutschland und Machtapparat
• Wirtschaft, Produktion und Arbeitsalltag
• Medienkonsum und Pressefreiheit
Über die Zeitzeugengespräche erhielten die Teilnehmenden einen authentischen, lebensnahen Einblick in den Alltag der DDR und die Zeit der deutschen Teilung.
Das Angebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 10 bis 13. Der interaktive Workshop mit anschließendem Zeitzeugengespräch umfasst ca. fünf bis sechs Schulstunden.
Ausführlichere Informationen über das Projekt sowie zum inhaltichen und zeitlichen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt.
Informationen und Anmeldungen:
Dr. Marius Kleinknecht
Leiter der Abteilung Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 1248
E-Mail schreiben
Förderer:






