Projektwoche und Veranstaltungsreihe
DemokratieGEDICHTE
Der 18. März steht wie kaum ein anderes Datum für demokratische Aufbrüche in Deutschland – von der Mainzer Verfassung 1793 über die Barrikadenkämpfe 1848 bis hin zur ersten freien Volkskammerwahl in der DDR 1990. Mit dem Projekt „DemokratieGEDICHTE“ lädt die Deutsche Gesellschaft e. V. junge Erwachsene dazu ein, dieses Schlüsseldatum der Demokratie und seine Aktualität neu zu betrachten und kreativ zu verarbeiten.

Projektablauf
In einer fünftägigen Projektwoche in Berlin bietet die Deutsche Gesellschaft e. V. 15 jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich kreativ mit Schlüsselereignissen der deutschen Demokratiegeschichte zu beschäftigen. Exkursionen in und um Berlin, Workshops, Fachvorträge sowie Zeitzeugengespräche eröffnen Raum für eine vertiefte Auseinandersetzung: Was ist damals geschehen und welche Schlüsse können wir in der Gegenwart daraus ziehen?
Kern der Projektwoche ist die künstlerische Arbeit an den Themen Demokratie, Geschichte und Politik. In Schreib- und Performance-Workshops entwickeln die Teilnehmenden eigene Poetry Slam-Beiträge, in denen sie die historischen Ereignisse des 18. März mit aktuellen Themen und Fragestellungen verknüpfen und diese aus persönlicher Perspektive beleuchten. Begleitet von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern sollen literarisch-performative Beiträge entstehen, die Brücken zwischen der Gegenwart und den Ereignissen des 18. März 1793, 1848 und 1990 bauen.
Im Anschluss werden die Texte in einer öffentlichen Veranstaltungsreihe präsentiert. An drei Abenden treffen Poetry Slam-Performances auf Impulsvorträge, Lesungen und Podiumsgespräche. Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Kultur und politischer Bildung sowie Performance werden Chancen, Herausforderungen und Errungenschaften der Demokratie in Vergangenheit und Gegenwart diskutiert.
Umsetzung und Zielgruppe
Die Projektwoche richtet sich an junge Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren (z. B. Studierende der Geistes-, Sozial-, Kultur- und Literaturwissenschaften, junge Künstlerinnen und Künstler). Vorkenntnisse im Bereich Poetry Slam bzw. Spoken Word-Performance sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Die öffentlichen Abendveranstaltungen in Berlin stehen allen Interessierten offen.
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen zum Projekt (u. a. Veranstaltungstermine, Bewerbungsformalitäten, vorläufiger Programmablauf) werden in Kürze hier veröffentlicht.
Kontakt:
Katharina Fißmer
Stellv. Leiterin der Abt. Kultur & Gesellschaft
+49 (0)30 88412 206
» E-Mail schreiben
Förderer:
Das Projekt wird von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und der Adalbert Zajadacz Stiftung gefördert.
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