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Wissenschaftliche Tagung

Das Ende der Sowjetunion und die Folgen für die Russlanddeutschen

Flyer Cover Das Ende der SUDiese eintägige wissenschaftliche Online-Konferenz beleuchtet und diskutiert die Folgen des epochalen geopolitischen Vorgangs der Auflösung der Sowjetunion für die deutsche Minderheit in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Wissenschaft, Journalismus und der Zivilgesellschaft sowie der russlanddeutschen Volksgruppe zu Wort.

Mit dem Zerfall der Sowjetunion stieg die Zahl der Deutschen aus Russland stark an, die nach Deutschland aussiedelten. Für viele Deutsche aus Russland stellten sich Fragen nach der Integration wie auch der kulturellen Identität. Im Rahmen der Tagung werden auch Fragen nach dem Verhältnis des wiedervereinigten Deutschlands zu Russland auf der Agenda stehen. Die Lage der ausgewanderten wie auch der in Russland verbliebenen Russlanddeutschen wird dargelegt, etwa anhand minderheitenpolitischer Regelungen und einer Erörterung der Möglichkeiten des Ausdrucks der russlanddeutschen sprachlichen und kulturellen Identität in Russland. Es stehen damit sowohl innen- wie auch außenpolitische Fragen zur Diskussion.

Die wissenschaftliche Tagung wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie vom Nordost-Institut (IKGN e. V.) gefördert. Sie findet in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt.

Den Veranstaltungs-Flyer mit Programm finden Sie hier.

Zeit: 18. November 2021, 9:30 – 19:00 Uhr

Ort: YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V.

Programm der Tagung:

Moderation: Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder, Mandy Ganske-Zapf, Journalistin

Grußworte und Ansprachen

9:30 - 10:25 Uhr:

  • Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
  • Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär a. D., stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V.
  • Markus Meckel, Außenminister a.D., Stiftungsratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • Dr. Joachim Tauber, Direktor des Nordost-Instituts (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg
  • Johann Thießen, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

10:25 - 10:30 Uhr Pause

Podien (Impulsgeber jeweils unterstrichen);  

10:30 - 12:00 Uhr:

  1. Die Lage der Russlanddeutschen zum Zeitpunkt der Auflösung der UdSSR
  • Dr. Victor Dönninghaus, Stellvertreter des Direktors am Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg
  • Alfred Eisfeld, Historiker, Vorsitzender der »Wissenschaftlichen Kommission für die Deutschen in Russland und in der GUS e. V.«
  • Dr. Hans-Christian Petersen, Gastprofessur für Migration und Integration der Russlanddeutschen am IMIS Osnabrück, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Oldenburg

12:00 - 12:45 Uhr: Mittagspause

12:45 - 14:15 Uhr:

  1. Politische, ökonomische und nationale Migrationsmotive – Minderheitenpolitische Unterschiede zwischen den Nachfolgestaaten der Sowjetunion
  • Viktor Krieger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland
  • Kornelius Ens, Museumsleitung Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold
  • Helene Henze, Mitarbeiterin am Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg und Doktorandin im Forschungsverbund „Ambivalenzen des Sowjetischen“ an der Georg-August-Universität Göttingen

14:15 - 14:30 Uhr: Pause

14:30 - 16:00 Uhr

  1. Bleiben oder gehen und „doppelte Fremdheit“ – Zwischen „Heimkehr“, „Wiedergeburt“ und von der Schwierigkeit einer eindeutigen kulturellen Identität
  • Dr. Anke Hilbrenner, Professur für neuere Geschichte Osteuropas, Georg-August-Universität Göttingen
  • Nino Aivazishvili-Gehne, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Research Center for the History of Transformations (RECET), Universität Wien und Post-Doc, Forschungsteilprojekt „Die Suche nach dem „guten Leben“ in Deutschland (Osnabrück)
  • Albina Nazarenus-Vetter, Stadträtin Frankfurt am Main, stellv. Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Mitglied des Hessischen Landesbeirates für Vertriebene, Spätaussiedler und Flüchtlinge
  • Albert Rau, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“

16:00 - 16:15 Uhr: Pause

16:15 - 17:45 Uhr:

4. Die Russlanddeutschen im Spannungsfeld der deutsch-russischen Beziehungen

  • Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur von „Osteuropa“, Berlin
  • Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär a. D., stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V.
  • Olga Martens, Herausgeberin der Moskauer Deutschen Zeitung
  • Tatjana Schmalz, Doktorandin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, Kulturwissenschaftliche Fakultät

17:45 - 18:00 Uhr:

Schlusswort:

  • Walter Gauks, Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

18:15 Uhr- 19:00 Uhr

Politisch-kultureller Ausklang: „Deutsch-russische“, „russisch-deutsche“ Identitäten als Kulturschaffende

Ein musikalischer Ausklang mit Gespräch

  • Helena Goldt, Sängerin, Kulturbotschafterin der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

 

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Ansprechpartner:
Stefan Kunterding
Referent EU & Europa
Tel.: 030 88412 163
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Förderer:

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Förderer:

Nordost-Institut (IKGN e. V.)

 

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Partner:

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V.
Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

 

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