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XXV. Theodor-Litt-Symposium

Politische Bildung als Teil der historischen Aufarbeitung. Ein ostmitteleuropäischer Vergleich

 

Die Erklärung von Alma-Ata vom 21. Dezember 1991 besiegelte das Ende der Sowjetunion und war der vorläufige Endpunkt der 1989/90 beginnenden Revolutionen und Umbrüche. Aber nicht nur die ehemaligen Sowjetrepubliken wurden unabhängig, zugleich befreiten sich die Staaten Ostmitteleuropas aus dem Einflussgebiet Moskaus und gingen politisch, ökonomisch und kulturell eigene Wege. Während der Aufbau demokratischer und wirtschaftlicher Strukturen auch mit Unterstützung der Europäischen Union relativ schnell und nach ähnlichem Muster vonstattenging, waren die gesellschaftlichen und kulturellen Transformationsprozesse zäher und herausfordernder. Dies galt im Besonderen für die historische Aufarbeitung, die eingebettet in die jeweilige nationale Erinnerungskultur unterschiedliche Schwerpunkte setzte. Die Folge: Blickt man heute aus europäischer Perspektive auf die zurückliegenden 30 Jahre, eröffnet sich eine „heterogene Erinnerungslandschaft“ mit differierenden, national akzentuierten Sinnstiftungen.

Das XXV. Theodor-Litt-Symposium nimmt den Jahrestag der Auflösung der Sowjetunion zum Anlass, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Kultur auf den Stand der historischen Aufarbeitung in den postkommunistischen Staaten zu blicken und über den Stellenwert sowie die Leistungsfähigkeit der politischen Bildungsarbeit für die historische Aufklärung und die Erinnerungskultur zu diskutieren. Ziel ist es, eine europäisch vergleichende Perspektive auf die 30-jährige Transformationsgeschichte Deutschlands und Ostmitteleuropas zu entwickeln und daraus zukünftige Aufgaben einer transnationalen Bildungs- und Aufarbeitungsarbeit abzuleiten.


Titelbild Flyer Litt 2021Veranstaltungsort:
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Grimmaische Str. 6
04109 Leipzig

Zeitraum:
3. November 2021
10:00 - 18:00 Uhr

Das Veranstaltungsprogramm wird in Kürze bekannt gegeben.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 31. Oktober 2021.

Die Veranstaltung wird auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. übertragen.

Diskutieren Sie mit – im Chat während des Livestreams. Richten Sie Ihre Fragen gerne auch vorab an .

Das Symposium richtet sich Vertreterinnen und Vertreter der politischen (Lehrer-)Bildung, aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Presse sowie an Studierende, Multiplikatoren des öffentlichen Lebens und an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Ergebnisse des Symposiums werden von der Theodor-Litt-Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der geisteswissenschaftlichen Pädagogik e. V. im nächsten Theodor-Litt-Jahrbuch der Öffentlichkeit bereitgestellt.

 

Informationen und Anmeldungen:
Dr. Niels Dehmel
Leiter der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 253
» E-Mail schreiben


Gefördert von:

Bundeszentrale für politische Bildung
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.

Partner:

Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Stadt Leipzig
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig

 
 
 

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