Veranstaltungsreihe mit Poetry-Slam-Performances und fachlichem Austausch
DemokratieGEDICHTE
Der 18. März steht wie kaum ein anderes Datum für demokratische Aufbrüche in Deutschland – von der Mainzer Republik 1793 über die Revolution von 1848/49 bis zur ersten freien Volkskammerwahl in der DDR 1990. Mit dem Projekt „DemokratieGEDICHTE“ nimmt die Deutsche Gesellschaft e. V. dieses Schlüsseldatum zum Ausgangspunkt, um Demokratiegeschichte mit aktuellen Fragen und persönlichen Perspektiven auf Demokratie und Mitbestimmung zu verbinden.

Im August 2026 setzten sich 14 junge Erwachsene im Rahmen einer fünftägigen Summer School in Berlin mit den historischen Ereignissen auseinander und verarbeiteten ihre Eindrücke in eigenen Poetry Slam-Beiträgen. In der öffentlichen Veranstaltungsreihe kommen diese Texte nun auf die Bühne.
An drei Abenden treffen im Haus für Poesie (Kulturbrauerei, Berlin) Poetry-Slam-Performances auf Impulsvorträge und Gespräche mit Gästen aus Wissenschaft, Kultur und politischer Bildung. Im Mittelpunkt stehen demokratische Aufbrüche, aktuelle Herausforderungen der Demokratie und die Frage, wie Demokratiegeschichte heute erinnert und vermittelt werden kann.
Veranstaltungsort:
Haus für Poesie (Kulturbrauerei)
Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Einlass und Veranstaltungsdauer:
Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Veranstaltungsende gegen 20:45 Uhr, anschließend Empfang
Teilnahme und Anmeldung:
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.
Bitte melden Sie sich für den jeweiligen Veranstaltungsabend an - per E‑Mail oder im Anmeldeformular unter dem jeweiligen Termin. Die Plätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
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Die Termine im Überblick:
21.09.2026, 18:30 – 20:45 Uhr: „Zwischen Aufbruch und Gegenwehr – Demokratiebewegungen am 18. März“
Was bringt Menschen dazu, Freiheit und politische Mitsprache einzufordern, und welche Kräfte stellen sich ihnen dabei entgegen?
Zum Auftakt der Reihe trifft die Geschichte des 18. März auf Perspektiven von heute. Auf der Poetry-Slam-Bühne kommen persönliche Perspektiven auf demokratische Aufbrüche und Konflikte zum Ausdruck. Zwei fachliche Impulse ordnen die historischen Entwicklungen ein: Was machte Demokratiebewegungen stark, welche Widerstände mussten sie überwinden und was lässt sich daraus für die Gegenwart mitnehmen?
Mitwirkende:
Prof. Dr. Paul Nolte | Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Claudia Weber | Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
sowie Poetry-Slammer:innen des Projekts „DemokratieGEDICHTE“
Weitere Informationen zum Ablauf des finden Sie hier: Programmablauf
» Anmeldung per E-Mail oder im folgenden Formular:
Aufbruch und Gegenwehr - Demokratiebewegungen am 18. März | DemokratieGEDICHTE: Poetry Slam trifft Demokratiegeschichte
Termin
| Datum, Uhrzeit | 21.09.2026 18:30 |
| Registration Start Date | 07.09.2026 |
| max. Teilnehmeranzahl | 50 |
| aktuell Teilnehmende | 21 |
| verfügbare Plätze | 29 |
| Stichtag, Anmeldungsende | 21.09.2026 14:00 |
| Einzelpreis | Frei |
19.10.2026, 18:30–20:45 Uhr: „Demokratie heute – Freiheitsrechte, Protest und politische Verantwortung“
Wie lässt sich Demokratie mitgestalten und schützen – innerhalb und außerhalb der Parlamente?
Beim zweiten Abend von „DemokratieGEDICHTE“ treffen persönliche Perspektiven auf Erfahrungen und Einschätzungen aus Aktivismus, Beteiligungsformaten und Wissenschaft. Die Poetry-Slam-Beiträge nehmen Fragen demokratischer Mitbestimmung ebenso in den Blick wie aktuelle Gefährdungen der Demokratie und die möglichen Folgen rechtsextremer Entwicklungen.
Das anschließende Gespräch widmet sich der Rolle sozialer Bewegungen in einer parlamentarischen Demokratie: Wie gelangen zivilgesellschaftliche Anliegen auf die politische Agenda und was braucht es, damit aus Engagement politische Veränderung entsteht?
Mitwirkende:
Carla Hinrichs | Sprecherin der Gruppe „Letzte Generation“
Dr. Juliane Baruck | Leiterin des Projekts „Hallo Bundestag“, Demokratie Innovation e. V.
Dr. Simon Teune | Institut für Protest- und Bewegungsforschung und Freie Universität Berlin
sowie Poetry-Slammer:innen des Projekts „DemokratieGEDICHTE“
Anmeldung:
Demokratie heute – Freiheitsrechte, Protest und politische Verantwortung | DemokratieGEDICHTE: Poetry Slam trifft Demokratiegeschichte (2)
Termin
| Datum, Uhrzeit | 19.10.2026 18:30 |
| Registration Start Date | 07.09.2026 |
| max. Teilnehmeranzahl | 70 |
| aktuell Teilnehmende | 9 |
| verfügbare Plätze | 61 |
| Stichtag, Anmeldungsende | 19.10.2026 14:00 |
| Einzelpreis | Frei |
16.11.2026, 18:30 – 20:45 Uhr: „Erinnerung (neu) gestalten – Demokratiegeschichte als gemeinsame Aufgabe“
Was heißt es, aus der Geschichte zu lernen, und welche Rolle spielen Erinnerungs- und Gedenkorte dabei?
Beim dritten Abend von „DemokratieGEDICHTE“ treffen die persönlichen Perspektiven junger Erwachsener auf unterschiedliche Formen der Vermittlung von Demokratiegeschichte.
Die Poetry-Slam-Beiträge fragen danach, was die historischen Erfahrungen für unsere Gegenwart bedeuten. Am Beispiel zweier Gedenkorte wird sichtbar, wie Demokratiegeschichte heute erzählt, gestaltet und vermittelt wird. Im anschließenden Gespräch geht es darum, welche historischen Ereignisse und Perspektiven an solchen Orten in den Mittelpunkt rücken und welche Entscheidungen dahinterstehen. Wie prägt die Darstellung von Geschichte unser Verständnis von Demokratie? Und wie können Orte der Demokratiegeschichte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Beziehung setzen?
Mitwirkende:
Bettina Wiesmann | Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e. V. / Haus der Demokratie, Frankfurt am Main
Dr. Susanne Kitschun | Forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen
sowie Poetry-Slammer:innen des Projekts „DemokratieGEDICHTE“
Anmeldung:
Erinnerung (neu) gestalten – Demokratiegeschichte als gemeinsame Aufgabe | DemokratieGEDICHTE: Poetry Slam trifft Demokratiegeschichte (3)
Termin
| Datum, Uhrzeit | 16.11.2026 18:30 |
| Registration Start Date | 07.09.2026 |
| max. Teilnehmeranzahl | 70 |
| aktuell Teilnehmende | 1 |
| verfügbare Plätze | 69 |
| Stichtag, Anmeldungsende | 16.11.2026 14:00 |
| Einzelpreis | Frei |
Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Kontakt:
Katharina Fißmer
Stellv. Leiterin der Abt. Kultur & Gesellschaft
+49 (0)30 88412 206
» E-Mail schreiben
Förderer:
Das Projekt wird von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und der Adalbert Zajadacz Stiftung gefördert.
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