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Die Deutsche Gesellschaft e. V. verlieh dem ungarischen Literaturnobelpreisträger Imre Kertész am 8. November 2006 in der Berliner Nicolaikirche den Preis für deutsche und europäische Verständigung. Imre Kertész beschäftigt sich in seinem Werk eingehend mit der traumatischen Erfahrung des Holocausts und seiner eigenen Verschleppung nach Auschwitz. Die Verlorenheit des Einzelnen angesichts der Allmacht totalitärer Regime ist eines seiner Sujets.

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schrieb er über sich selbst: „Ich gehöre im Grunde zu jener in Osteuropa entstandenen jüdischen Literatur, die nie in der Sprache der jeweiligen nationalen Umgebung geschrieben wurde und auch nie Teil dieser nationalen Literatur war. Von Kafka bis Celan läßt sich die Linie dieser Literatur ziehen, und auch ihre Fortsetzung ist evident, man muß sich nur gründlich in der internationalen Literatur der Emigration umschauen. Diese Literatur erzählt meist von der Ausrottung der europäischen Juden, die Sprache ist zufällig, und egal welche Sprache es ist, nie kann sie Muttersprache sein.“

 
 
 

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