„Ideen statt Emissionen“ – Schülerinnen und Schüler gründen für eine nachhaltige Zukunft
Wie kann wirtschaftliches Denken zur Lösung der Klimakrise beitragen? Und wie lassen sich digitale Technologien für eine erfolgreiche Energiewende nutzen?
Das Projekt „Ideen statt Emissionen“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ab Klasse 9 und verbindet ökologische Bildung mit unternehmerischem Denken. In interaktiven Workshops entwickeln die Teilnehmenden eigene Geschäftsmodelle – praxisnah und kreativ. Sie schlüpfen in die Rolle junger Gründerinnen und Gründer, lernen die Herausforderungen nachhaltiger Transformation kennen und erfahren, wie unternehmerisches Handeln zur Lösung ökologischer Probleme beitragen kann.
Im Zentrum stehen kreative Ideen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Energiewende. Mithilfe erprobter Methoden – wie Canvas light, Moodboards und Pitch-Videos – entwickeln die Teilnehmenden konkrete Geschäftsmodelle. Eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung bewertet die Beiträge und prämiert die überzeugendsten Ideen mit attraktiven Preisgeldern in Höhe von insgesamt 850 Euro. Die besten Ideen werden am 22. September 2026 im Rahmen einer digitalen Preisverleihung öffentlich vorgestellt.
Projektzeitraum und Meilensteine:
· Workshops: Januar bis Juni 2026 (jeweils ca. fünf Stunden)
· Einreichungsfrist der Wettbewerbsbeiträge: 03. Juli 2026
· Preisverleihung: 22. September 2026 (digital)
· Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 aller Schulformen
Rückblick: Durchführung der Workshops
In zehn interaktiven Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit Ökologie, Energiewende und Digitalisierung auseinander. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten eigene Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Zukunft. Insgesamt nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Hamburg teil. In einer Peer-Präsentation stellten sie ihre Konzepte der Klasse vor, erhielten Feedback und vertieften ihre Ansätze in der Nachbereitung gemeinsam mit unserem Team. Abschließend bereiteten sie ihren Wettbewerbsbeitrag vor – in Form eines kurzen Pitch-Videos oder einer digitalen Pitch-Präsentation.
Insgesamt entstanden im Projektverlauf über 30 Ideen und Skizzen. Das Spektrum reichte von alltagsnahen Ansätzen wie recycelten Brötchentüten aus Schulpapier über Solar-Sonnenschirme für den Strand und Smartwatches mit Solarzellen bis hin zu einer KI-gestützten Lebensmittelerfassung für Restaurants, kreativen Infrastrukturkonzepten wie abriebfreien Fahrbahnmarkierungen oder Fitnessgeräten, die beim Sport Strom erzeugen.
Aus diesen Einreichungen wählte die Jury drei Beiträge zur Prämierung bei der Preisverleihung aus. Bewertet wurde anhand eines Punktesystems mit zehn Einzelkriterien in vier Bereichen: Inhalt, Stil, altersgerechte Leistung sowie Interdisziplinarität.
Preisverleihung am 22. September 2026
Die digitale Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Ideen statt Emissionen“ findet am Dienstag, den 22. September 2026, von 09:30 bis 11:00 Uhr statt.
Nach einer digitalen Begrüßung führt Moderatorin Katja Sinko (Referentin für politische Bildung und Autorin bei planpolitik) durch die Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei die ausgezeichneten nachhaltigen Start-up-Ideen sowie spannende Einblicke in die Urteile der Fachjury.
Die Jury besteht aus folgenden Expertinnen und Experten:
Indra Jungblut (Redaktionsleitung reset.org),
Karin Liau (Cluster-Managerin Joachim Herz Stiftung)
sowie Dr. Lars Lüdicke (Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.) und
Lynn Zimmermann (Projektverantwortliche und Referentin Abt. EU & Europa der Deutschen Gesellschaft e. V.).
Über den Förderer: Joachim Herz Stiftung – Perlenfonds
Der Wettbewerb „Ideen statt Emissionen“ wird durch den Perlenfonds der Joachim Herz Stiftung gefördert. Der Perlenfonds unterstützt Projekte, in denen junge Menschen eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln und umsetzen – praxisnah, gesellschaftlich wirksam und zukunftsgerichtet.
Ziel des Perlenfonds ist es, Engagement und Teilhabe an Nachhaltigkeitsprozessen zu fördern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen die notwendigen Kompetenzen für die nachhaltige Transformation zu vermitteln. Dabei stehen konkrete Handlungskompetenz, unternehmerisches Denken und die Entwicklung sogenannter Green Skills im Vordergrund – also Fähigkeiten, die für die ökologisch-soziale Erneuerung von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend sind.
Mit dem Projekt „Ideen statt Emissionen“ trifft unser Vorhaben die Grundidee des Perlenfonds: Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, eigene nachhaltige Geschäftsideen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an gesellschaftlichen Lösungen mitzuwirken. Die Workshops orientieren sich am Prinzip des Social Entrepreneurship und verbinden ökologische Fragestellungen mit unternehmerischer Innovationskraft – ganz im Sinne des Förderprogramms.
Die Förderung durch die Joachim Herz Stiftung ermöglicht nicht nur die professionelle Umsetzung des Projekts, sondern ist auch Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses von Bildung als Schlüssel für gesellschaftliche Transformation.
Mehr Informationen zum Perlenfonds und den weiteren Förderlinien der Stiftung finden Sie hier.
Ansprechpartnerin
Lynn Zimmermann
Referentin Abt. EU & Europa
Tel.: +49 (0)30 88412 163
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