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Regionalforen 2020 mit Livestream

Antisemitismus in Deutschland

Seit 17 Jahrhunderten leben Jüdinnen und Juden nachweislich in Deutschland. Diese lange Geschichte und Tradition gerät angesichts der Wahrnehmung jüdischen Lebens durch die Berichterstattung über antisemitische Vorfälle oft in Vergessenheit. Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich daher in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und wird neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache bringen. Nachdem die Foren in den vergangenen Jahren bereits explizit auf strukturellen und alltäglichen Antisemitismus eingegangen sind, werden auch diesmal wieder Methoden und Initiativen zur Prävention und Überwindung von Judenfeindschaft vorgestellt.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. lädt gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und mit Unterstützung der Jüdischen Allgemeinen zu den Regionalforen ein, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Das Projekt richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Studierende, Lehrkräfte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion sowie Jugend- und Bildungsarbeit sprechen gemeinsam mit dem Publikum u. a. über folgende Fragen:

  • Wie sieht jüdisches Lebens und jüdische Kultur gegenwärtig in Deutschland aus?
  • Welchen Spannungen ist jüdische Identität zwischen Selbstbestimmung und Fremdwahrnehmung ausgesetzt?
  • Welche Ansätze verfolgen Initiativen gegen Antisemitismus auf Landes- und Regionalebene?

 

Aktueller Termin:

 

va tbaRegionalforum Potsdam

19. November 2020, 10:00-16:30 Uhr

nur im Livestream
aus dem Waschhaus Potsdam

Programm

mit Gebärdensprachübersetzung

 

Ihre Meinung ist gefragt! Vielen Dank!
Umfrage zum Regionalforum Potsdam

 

 

Zu den Mitwirkenden zählen u. a.: Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment/Beratungsstelle OFEK e. V.; Sigalit Feig, Sängerin, Komische Oper Berlin; Anne-Suse Gürtler, Gebärdensprachdolmetscherinnen; Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus; Sharon Kotkovsky, Theaterregisseurin und Schauspielerin; Tirzah Maor, Freiwillige bei Meet a Jew, Zentralrat der Juden in Deutschland; Monty Ott, Vorsitzender von Keshet Deutschland e. V.; Mathias Paselk, Geschäftsführer des Waschhauses Potsdam; Nachumi Rosenblatt, Leiter des Kinder-, Jugend und Familienreferats der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Diana Sandler, Beauftragte gegen Antisemitismus und Beauftragte für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Land Brandenburg von Seiten Landesverband der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg; Marat Schlafstein, Leiter des Referats Jugend und Gemeinden, Zentralrat der Juden in Deutschland; Katharina Schmidt-Hirschfelder, Journalistin, Jüdische Allgemeine; Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam/Vorstandsvorsitzender der Moses Mendelssohn Stiftung; Peter Schüler, Leiter der Fachstelle Antisemitismus am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam; Angelina Sequeira Gerardo, Gebärdensprachdolmetscherinnen; Tobias Tinker, Klavier.

 

 

Vergangene Termine und Veranstaltungsorte:

 

va hamburgRegionalforum Hamburg

8. bis 10. Juni 2020, jeweils 10-12 Uhr

Auf Grund der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie fand das Regionalforum als Online-Konferenz im Livestream statt. Die Videos sind unter den unten stehenden Links weiterhin abrufbar.

Zu den Mitwirkenden zählten u. a.: Sigalit Feig, Sängerin; Benjamin Fischer, Stabstelle Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Korbinian Frenzel, Deutschlandfunk Kultur; Nissar Gardi, Referentin bei empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.; Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg; Igor Levit, Pianist; Dr. Karen Körber, Institut für die Geschichte der deutschen Juden; Monty Ott, Vorstandsmitglied von Keshet Deutschland e. V.; Dirk Reimers, Staatsrat a. D., Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.; Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden; Phillip Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg; Tobias Tinker, Akkordeon.

Das Programm finden Sie hier.

 

Teil 1
Jüdisches Leben in Deutschland:
kulturelle Vielfalt zwischen Tradition und aktuellen Herausforderungen
   
   
   
Teil 2
Vielfalt im Alltag:
jüdisches Leben innerhalb und außerhalb von Verbänden
   
   
     
Teil 3
Initiative ergreifen:
jüdisches Leben stärken – Antisemitismus bekämpfen
   
   

 

 

 

va heidelberg

Regionalforum Heidelberg

23. bis 25. Juni 2020

Auf Grund der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie fand das Regionalforum als Online-Konferenz im Livestream statt. Die Videos sind unter den unten stehenden Links weiterhin abrufbar.

Zu den Mitwirkenden zählten u. a.: Adriana Altaras, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin; Susanne Benizri-Wedde, Leiterin des Erziehungsreferats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden; Joel Crepu, Vorsitzender des Bundes jüdischer Studierender Baden e. V.; Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland e. V.; Prof. Dr. Frederek Musall, Stellv. Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg; Aron Schuster, Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Rami Suliman, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden; Prof. Dr. Barbara Traub, Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland; Ricarda Theiss, Lehrbeauftragte an der Frankfurt University of Applied Sciences; Prof. Dr. Eckhart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg; Klaus Ziwey, Landeskriminaldirektor, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.g.

Das Programm finden Sie hier.

 

Teil 1
Jüdisches Leben in Deutschland:
kulturelle Vielfalt zwischen Tradition und aktuellen Herausforderungen
   
   
     
Teil 2
Vielfalt im Alltag:
jüdisches Leben innerhalb und außerhalb von Verbänden
   
   
     
Teil 3
Initiative ergreifen:
jüdisches Leben stärken – Antisemitismus bekämpfen
   
   

 

 

Logo Erfurt

Regionalforum Erfurt

14. Oktober 2020, 10:00-16:30 Uhr, Jüdische Landesgemeinde Thüringen,
Kultur- und Bildungszentrum, Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

Das Veranstaltungsvideo ist unter dem unten stehenden Link weiter abrufbar.

Zu den Mitwirkenden zählten u. a.: Laura Cazés, Referentin für Verbandsentwicklung, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment/OFEK e. V.; Lena Gorelik, Autorin; Dr. Marco Helbig, Leiter des Projektes „Rap Against Hate“, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus Leipzig; Stephan J. Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen; Alexander Nachama, Landesrabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen; Prof. Dr. Jascha Nemtsov, Pianist und Musikwissenschaftler, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar/Abraham Geiger Kolleg; Susann Reichenbach, Mitteldeutscher Rundfunk; Sharon Ryba-Kahn, Regisseurin; Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.

Das Programm finden Sie hier.

 

 

 

Projektleitung, Informationen und Anmeldung:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
» E-Mail schreiben

 

Förderer & Partner:
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Bund jüdischer Studierender Baden
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Jüdische Allgemeine
Jüdische Gemeinde Hamburg
Jüdische Landesgemeinde Thüringen
Keshet Deutschland e. V.
Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment
Stadt Heidelberg
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Zentralrat der Juden in Deutschland
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.

 
 
 

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