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Regionalforen

Antisemitismus in Deutschland

Seit 17 Jahrhunderten leben Jüdinnen und Juden nachweislich in Deutschland. Diese lange Geschichte und Tradition gerät angesichts der Wahrnehmung jüdischen Lebens durch die Berichterstattung über antisemitische Vorfälle oft in Vergessenheit. Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich daher in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und wird neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache bringen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Foren bereits explizit auf den strukturellen und alltäglichen Antisemitismus eingegangen sind, werden aber auch diesmal wieder Methoden und Initiativen zur Prävention und Überwindung von Judenfeindschaft vorgestellt.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. lädt, gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie mit Unterstützung der Jüdischen Allgemeinen zu vier Regionalforen ein.

Das Projekt richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Multiplikatoren, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion sowie Jugend- und Bildungsarbeit sprechen gemeinsam mit dem Publikum u. a. über folgende Fragen:

  • Wie sieht jüdisches Lebens und jüdische Kultur gegenwärtig in Deutschland aus?
  • Wie macht sich die Spannung zwischen gesellschaftlicher Offenheit und alltäglichem Antisemitismus für Jüdinnen und Juden in Deutschland bemerkbar?
  • Welche Ansätze verfolgen Initiativen gegen Antisemitismus auf Landes- und Regionalebene?

 

Termine und Veranstaltungsorte:

 

Hamburg finalRegionalforum Hamburg

8. bis 10. Juni 2020, jeweils 10-12 Uhr

im Livestream unter www.antisemitismus-in-deutschland.de

Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem: Sigalit Feig, Sängerin; Benjamin Fischer, Stabstelle Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Korbinian Frenzel, Deutschlandfunk Kultur; Nissar Gardi, Referentin bei empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.; Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg; Igor Levit, Bürger, Europäer, Pianist; Dr. Karen Körber, Institut für die Geschichte der deutschen Juden; Monty Ott, Vorstandsmitglied von Keshet Deutschland e. V.; Dirk Reimers, Staatsrat a. D., Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.; Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden; Phillip Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

Das Programm finden Sie in Kürze hier.

 

 

Antisemistismus

Regionalforum Heidelberg

23. bis 25. Juni 2020, jeweils 10-12 Uhr

im Livestream unter www.antisemitismus-in-deutschland.de

Zu den Mitwikenden zählen unter anderem: Adriana Altaras, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin; Susanne Benizri-Wedde, Leiterin des Erziehungsreferats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden; Joel Crepu, Vorsitzender des Bundes jüdischer Studierender Baden e. V.; Alon Meyer, Präsident von MAKKABI Deutschland e. V.; Prof. Dr. Frederek Musall, Stellv. Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg; Annette Riedel, Deutschlandfunk Kultur; Aron Schuster, Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Rami Suliman, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgeminschaft Baden; Ricarda Theiss, Lehrbeauftragte an der Frankfurt University of Applied Sciences; Prof. Dr. Eckhart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg; Klaus Ziwey, Landeskriminaldirektor Baden-Württemberg.

Das Programm finden Sie in Kürze hier.

 

 

Logo BerlinRegionalforum Erfurt

Oktober 2020

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

 

 

 

 

Logo BerlinRegionalforum Potsdam

November 2020

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

 

 

 

Projektleitung, Informationen und Anmeldung:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
» E-Mail schreiben

 

Förderer & Partner:

 

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Bund jüdischer Studierender Baden
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Jüdische Allgemeine
Stadt Heidelberg
Zentralrat der Juden in Deutschland
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.

 
 
 

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